Unsere Philosophie
Die Philosophie der Agentur
Grundsätze
Die Agentur Ratschlag konzentriert sich auf Bildung und Pädagogik. Bildung lässt sich, ebenso wie das Lernen überhaupt, nicht auf spezielle Orte und Zeiten eingrenzen. Dies beschreibt die Bandbreite möglichen Engagements ebenso wie die Ausdehnung unserer Zielgruppen.
Lernen mit Medien
Pädagogische Bücher zu konzipieren oder zu verlegen ist, ebenso wie das Produzieren von Sachbüchern, Übersetzungsarbeit: Schulwissen, d.h. oftmals komplizierte politische, wissenschaftliche oder kulturelle Themen sollen für die jeweilige Zielgruppe packend, verständlich und Neugier auf mehr weckend aufbereitet werden. Im Gegensatz zu reinen Sachbüchern werden jedoch bei pädagogischen Büchern die Wege der Aneignung von Kenntnissen und Wissen gleich mit vorgeschlagen. In der Regel wird diese Aneignung in der Gruppe erfolgen, zumindest aber im Dialog mit dem Buch. Sachbücher sind oft monologische Schriften, pädagogische Bücher immer dialogische.
Schulbücher (in noch stärkerem Maße Publikationen für den Nachmittagsmarkt) geben ebenfalls einen Lernweg vor, aber meist eben nur einen Weg. Und vor allen immer einen sehr engen Zielkorridor: Abfragbarkeit und Überprüfbarkeit zum Zwecke der Benotung. Schulbücher können prinzipiell auch nicht mehr leisten, weil sie den jeweils geltenden Lehrplänen unterworfen sind. Unsere Arbeit orientiert sich hingegen, in erster Linie an den Interessen der Benutzer und an aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen um möglichst breite Lernangebote zu liefern. Das betrifft Inhalte genauso wie nutzbare Medien (vom Papier zum Internet) bis hin zu Methoden (vom Buchlesen bis zum Blogschreiben).
Die Zukunft der Verlage
Unzweifelhaft stehen wir vor der
2. Medienrevolution nach Gutenberg. Geschriebenes entmaterialisiert sich immer mehr und taucht digital in vielfältigen Formen neu auf.
Das rüttelt auch Geschäftsmodelle und die Verwertungskette ordentlich durcheinander:
„Einstweilen suchen die Verlage noch verzweifelt nach Strategien für den Übergang. Dabei scheint sich abzuzeichnen: Kleine, unabhängige Verleger oder Imprints sind wesentlich besser gerüstet, den doppelten Beschuss durch Wirtschaftskrise und Technik zu überstehen, als die behäbigen Riesen.“
Lesen Sie den Artikel von Sebastian Moll in der FR vom 3.3.2009!